Fan des (Noch-)Bundesligsten Karlsruher SC zu sein ist momentan mehr als frustrierend. Wöchentlich voller Hoffnung, die eher irrational zu nennen ist, marschiert diesen in den Wildpark und feuert seine Mannschaft an. In den Wochen zwischen den Heimspielen schaut man die Spiele auf des Gegners Platze bei premiere.
Und was bekommt der geneigte, frustrierte Fan zu sehen – gaaaanz gaaaanz schlechten Fußball einer Mannschaft, die anscheinend noch nicht gemerkt hat, wie der Hase in dieser Saison läuft: ES GEHT GEGEN DEN ABSTIEG!!!
Eigentlich nicht weiter verwunderlich, denn der Trainer der KSC, Ede Becker, hält unverändert an einem destruktiven und spätestens nach der vierten Niederlage in Folge über Bord zu werfenden System fest. Bälle hoch nach vorne, auf das Josh Kennedy diese vielleicht bekommt und ablegt – da ist aber nie jemand. Es ist offentsichtlich, dass dem Team momentan das absolute Wollen (und Können) fehlt.
Ganz schlecht ist meines Erachtens auch das Aufwärmen der Mannschaft vor dem Spiel. Ein bisschen Hin-und-her-Geschiebe, ein, zwei Schüsse aufs Tor und das wars. G-r-a-u-e-n-v-o-l-l !!! Ganz anders die Gegener: clevere Lauf- und Dehnübungen und durch schnelle 5 gegen 5 Spielchen auf engen Raum auf Betriebstemperatur zu kommen. Was das bewirkt, hat ja das Heimspiel gegen Leverkusen gezeigt.
Und dann heute in Cottbus eine jämmerliche Vorstellung ohne Biss und Mut mit haarsträubenden individuellen Fehlern.
Ich bin so was von bedient und frustriert.